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Ramsau-Tour
17.06.2018

Events


Ramsau-Tour

 

Bei noch tristem, grau bedecktem Himmel – aber immerhin bei bereits angenehmen Temperaturen bereiteten die Tourguides Heinz und Simone schon mal alles vor für den zu erwartenden Ansturm der Tourteilnehmer.

Allerdings stellte der neue Aufstellort der Kaffeemaschine einige vor fast nicht zu überwältigende Probleme – so z.B. Helmut Z. aus L., der direkt neben der Kaffeemaschine mit wachsender Verzweiflung ein „Wo ist denn die Kaffeemaschine“ in die Runde warf… Immerhin wurde unsere Tourguidekasse an diesem neuen Standort deutlich besser angenommen – ein großes MERCI an alle, die was hineingeworfen haben!

Obwohl auch diesmal wieder der GROSSE GELBE Pfeil die Bedienung der Kaffeemaschine erleichtern sollte, stellte diese dann doch den einen oder anderen Kaffeesüchtigen vor kaum zu überwältigende Hindernisse.. doch dank freundlicher Unterstützung auch innerhalb der Tourteilnehmer kam dann schlussendlich jeder doch noch zu seiner Portion Koffein, und wir konnten pünktlichst starten.

Nur eine halbwegs gleichmäßige Aufteilung auf die unterschiedlichen Gruppen scheiterte diesmal leider.

Polo‘s „schnelle Truppe“ war diesmal GNADENLOS überlaufen, und musste den armen Erhard an Heinz „Tourengruppe“ „abtreten“.… da somit Heinz‘s Truppe auch wieder rettungslos überfüllt war, „erbte“ meine „langsame Adventuretour“ aus Heinz‘s Gruppe noch die in der letzten Tour in „gelbe Bengel“ umbenannten Mitfahrer mit der passend zu Erhards gelber VTR LEUCHTEND GELBEN Schutzkleidung… so bestand unsere „langsame Adventuretour“ diesmal, auch wenn Klaus V. Diesmal mit Abwesenheit glänzte, aus insgesamt sieben Teilnehmern, was das Fahrtempo dann doch etwas verlangsamte (auch wenn einige durch ihre Warnwesten locker im Rückspiegel zu sehen waren, ist man als vorausfahrender bei mehr als 5 Teilnehmern immer damit beschäftigt, alle „Schäflein“ durchzuzählen….).

Den imaginären „Preis für die weiteste Anreise“ erhielt diesmal in meiner Gruppe Wolfgang L. aus N.a.D., dessen Anreise über Langquaid, wo er noch weitere Tourteilnehmer einsammeln „mußte“, nach Ahrain bereits 75 km betrug….

Bis zum ersten Tankstopp in Ampfing hatte sich meine neu „zusammengewürfelte“ Truppe aber bereits wieder akklimatisiert, und wir schafften es auch als „langsamste Truppe“ locker, an der Gruppe von Heinz dran zu bleiben – zu Erhards grenzenloser Verzweiflung…

Auch Manfred als neuester Tourguide bewältigte die Strecke problemlos – trotz der „falschen Marke“ seiner Motorrades…

Obwohl wir diese Tour bereits sicherheitshalber schon einmal abgefahren hatten, erwischten uns doch wieder Umleitungen…. - aber trotzdem – auch wenn ich kurzfristig daran zweifelte – erreichten wir dann doch alle die Mittagsrast im Alpengasthof Hochberg, wo wir uns alle verdientermaßen bei je nach Gusto Gnocchi, Schnitzel oder Schweinebraten stärkten.

Dies war aber auch bitter nötig, denn gleich darauf ereilte uns wieder das „Umleitungsschicksal“ in Form einer abgefrästen Hauptstrasse…

War WIRKLICH meine Gruppe die einzige, die der Umleitung nach rechts ordnungsgemäß folgte? Es schien so, denn nachdem mein Navi VERZWEIFELT umrechnete, und nach einer gefühlten Stunde irgendwo im Nirgendwo des Navis ENDLICH wieder meldete, dass wir auf dem „richtigen Weg“ wären, kam uns Heinz Truppe genau entgegen….

Wir wendeten also bei nächster Gelegenheit…..

Immerhin entgingen wir so dem „Abenteuer“, das Heinz‘s und Dieter‘s Gruppen noch bevorstand: Kurz hinterm Hintersee hatte eine Herde Kühe die Straße belagert, und die an und für sich sehr schöne Strecke in eine im wahrsten Sinn des Wortes „besch### Straße“ verwandelt….

Da sich diese „Killerkühe“ auch noch beim Ablecken einer Mercedes M-Klasse komplett quer über die ganze Straße stellten, war auch an ein Durchkommen von den schmalen Motorrädern leider nicht zu denken…

WIR als „Offizielle“ „Adventure Tour“ hatten leider diesmal keinerlei derartige Abenteuer vorzuweisen….

Nachdem bei uns noch zwei weiteren Umleitungen dazwischen kamen und bei Wolfgang wegen seiner langen Anfahrt auch langsam der Sprit knapp wurde, fuhren wir die nächste Tankstelle DIREKT an.

Kaum hatten wir wieder Benzin gebunkert, und der freundlichen älteren Dame hinter dem Schalter etwas die Zeit vertrieben („Mei, es seid‘s fei heit die oinzige Kundschaft….!“), kam auch schon Dieter‘s Gruppe an eben dieser Tankstelle an. Nun wurde es zwar platztechnisch etwas „eng“, aber wir fuhren dann einfach im Konvoi weiter zum Huberwirt, wo wir wieder auf die schnelle Truppe trafen.

Als endlich ALLE Gruppen eingetroffen und verpflegt waren, ging es dann wieder recht flott über die gewohnten verwinkelten Sträßelchen heim zum Streifeneder, wo wir halbwegs pünktlich innerhalb einer halben Stunde alle wieder heil ankamen!